Zahlen und Fakten zu Unterstützerunterschriften

Meißen, den 26.03.2019

Es wurden durch den Gemeindewahlausschuss zehn Parteien und Bündnisse für die Wahl am 26. Mai offiziell bestätigt. Um zur Wahl als neuer Stadtrat überhaupt zugelassen zu werden, brauchten die 2 neue Parteien und 1 Verein 100 Unterstützerunterschriften. Dies ist allen dreien gelungen. Somit ergibt sich aktuell folgendes Ergebnis:

Die Partei erzielte 121, die ADPM erzielte 111 und unsere Bürgerinitiative Meißen „Meißen kannmehr“ sagenhafte 218 Stimmen.

Dafür möchten wir uns schon einmal ganz herzlich bei unseren Unterstützern bedanken!

Doch mit diesem Ergebnis können wir uns nicht ausruhen, denn das große Ganze (die Stadtratswahl) kommt noch. Deshalb brauchen wir von Ihnen / von Dir am 26.5. weiterhin IHRE STIMMER zur WAHL.

Zur Wahl am 26.5. stehen insgesamt 162 Personen, welche auf 26 Sitze im Stadtrat verteilt werden.


Einladung zum gemeinsamen Spaziergang

Meißen, 20. März 2019 
PRESSEEINLADUNG des Meißener Kulturverein e.V. 

Sehr geehrte Damen und Herrenvon Presse, Funk, Fernsehen und digitalen Medien, 

wir sprechen von Barrieren für die, denen man es in Meißen alle 10m schwer macht mit ihren kulturellen Interessen, alltäglichen Bedürfnissen, menschlichen Vergnügungen: Menschen mit welcher Behinderung auch immer, ob sie im Rollstuhl sitzen oder Darmkrebs haben, nicht sehen oder hören können, einen Rollator oder Kinderwagen schieben
Unser Marktplatz ist das Paradebeispiel dafür, daß man offenbar Energie daran setzt, den Kreis der Behinderten in Meißen zu erweitern – in diesem Fall mit der Pflasterung: er ist Gipfel der Ausbremsung und Schüttelgenüsse für Kinderwagen-, Rollator-, Dreirad-, Rollstuhlfahrer, für Menschen ohne Schuhwerk nach den Standards einer Outdoor-Ausrüstung, für Sehschwache und Blinde, die alle 20cm mit einer Klippe rechnen müssen.

Entgegenkommen im Sinne moderner Inklusionist ist aber auch sonst in der Altstadt an vielen Stellen ein Fremdwort – vieles ist den meisten im Alltag gar nicht bewusst, obwohl durch die fortschreitende Alterung der Gesellschaft der Kreis der Betroffenen wächst.

–       verschlossene öffentliche Toiletten – nach 18.30 ein ganz übliches Bedürfnis zu haben, ist für Rollstuhlfahrer und andere, die Raum brauchen nicht vorgesehen; Toiletten in Gasthäusern liegen in Meißen überlicherweise in Kellern oder Obergeschossen. Falls überhaupt zugänglich sind sie meist auf jeden Fall kostenpflichtig, falls man zwar bedürftig, aber im Moment nicht zahlender Gast ist.

–       Zu- und Abgänge zum und vom Burgberg – Wenn der Panoramaaufzug  nicht funktioniert, gibt es gar keine fußläufige Lösung für Rollstuhlfahrer hoch zur Burg. Und funktioniert er, dann fragt sich der Rollstuhlfahrer, der ihn kennt: Wer holt mich hier wie wieder raus, wenn der Aufzug stecken bleibt? So mancher Senior lebt dort oben quasi in Haft. Wie er die gängigen Einkäufe ohne Auto bewerkstelligt, bleibt ein Rätsel.

–       alternativlose Steigungen von 15% und mehr – ein no go für Kassenrollstühle am Plossen und den Burgberg hinauf. Auf dem Plossen sollte man also nicht wohnen, auf einen Anblick der Prachtstücke Burg und Dom am besten verzichten.

–       die Pflasterung überall in der historischen Altstadt verlangt geländegängige Autos und Schuhwerk – für Gebirgstouristen mag das üblich, für Stadttourismus eher selten sein.

–       eine durchdachte, durchgehende Ausschilderung von behindertengerechten oder weniger mühsamen Wegen zu den touristischen Highlights bietet die Stadt nicht.

Wie wohltuend die Ausnahmen:

–       eine Eisdiele ist ausgesprochen hilfsbereit;

–       wenn Afrakirche und Domtür erst einmal erreicht sind, lässt sich ganz gleich mit welcher Beschwer da gut sein;
Wir laden Sie herzlich zu einem Rundgang ein 
am   Samstag, 23. März 2019 
um  15 Uhr 
Treffpunkt  Aldi-Parkplatz Neumarkt

Mit Ihnen ins Gespräch kommen wollen   Maria Degkwitz, Initiatorin – Bürger für Meißen – Meißen kann mehr 
Enrico Schneider, Initiator – Bürger für Meißen – Meißen kann mehr
 Daniela Kuge, Landtagsabgeordnete für Meißen und in diesem Thema auf Landesebene engagiert, hat ebenfalls ihre Teilnahme an der Begehung zugesagt.

Bitte geben Sie uns ein kurzes Signal, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen dürfen. 

Bürger für Meißen – Meißen kann mehrDr. Walter HannotPressesprecher

Sicherheitsrisiko Plossen

„Bürger für Meißen – Meißen kann mehr“: Oberbürgermeister Raschke ist ein Sicherheitsrisiko für unsere Stadt

Eine Anfrage von Stadtrat Tücks zur Zuständigkeit der Stadt Meißen für eine Tonnage-Begrenzung am Plossen wurde jetzt von Oberbürgermeister Raschke schriftlich beantwortet (Anhang). Nachdem ja bereits Wirtschaft- und Verkehrsminister Dulig, das Landratsamt siwie zahlreiche Experten eindeutig erklärt hatten, daß diese Frage in die Zuständigkeit der Stadt Meißen falle, räumt nunmehr auch der Oberbürgermeister diese Zuständigkeit auf fast zwei Seiten ein.

Das Schreiben endet mit der Feststellung, daß die Hangbefestigung des Possen sicher sei, so daß von der Warte aus keine Tonnage-Begrenzung erforderlich sei. Außerdem bestehe „nach Aussage der Polizei für den Bereich der Plossenkurve auch kein Unfallschwerpunkt mit Lastkraftwagen“. Somit seien die Voraussetzungen für eine Tonnage-Begrenzung nicht gegeben.

Politik muß verantwortungsbewußt bereits im Vorweg handeln, und nicht erst dann, wenn die Unfälle und Katastrophen passiert sind. „Wenn Oberbürgermeister Raschke öffentlich erklärt, daß er keinen Anlaß sieht, vorausschauend und vermeidend an dieser Stelle zu handeln und höchstens auf gehäufte Unfälle reagieren will, so ist das zynisch und verantwortungslos“, so der Pressesprecher der Initiative „Bürger für Meißen – Meißen kann mehr“, Walter Hannot. „Tagtäglich erlebt man an dieser Stelle Situationen, bei denen weit in die Gehwege ausschwenkende Transporter Fußgänger und andere Fahrzeuge bedrängen. Wer diese täglichen Unfallgefahren ignoriert und abwarten will, bis Schlimmeres passiert, ist ein Sicherheitsrisiko für Meißen. Und wer dem als Stadtrat zustimmt, ebenfalls“.

Für die
„Bürger für Meißen – Meißen kann mehr e.V.“
Nikolaisteg 8
01662 Meißen

Dr. Walter Hannot