Ärztemangel ist zunehmend eine Katastrophe

„Geholfen sei demjenigen, der keinen Arzt braucht. Die Crux an diesem Thema ist, dass man bei einer Erkältung die komplette Palette an Medikamenten (inklusive Antibiotika) bekommt, anstatt Krankenschein, Ruhe und Bettverordnung. Doch wenn es einen schlimmer erwischt ist man so gut wie allein im Universum – so erging und ergeht es mir persönlich selbst und auch vielen Bekannten, Familienanghörigen und Freunden! Auch ich habe innerhalb von 8 Jahren nun den 4. Hausarzt und hoffe, dass mir dieser nun endlich mal erhalten bleibt. Das Problem ist, dass es zu wenige gibt, viele gehen in Rente und die, die noch ihren Beruf ausüben (mit allen der Quere schlagenden bürokratischen Lasten) dürfen oder können keine Patienten mehr aufnehmen, weil sie schon bis zum Umfallen arbeiten!

Die Suche nach Fachärzten / Spezialisten geht aber noch weiter. Findet man einen Neurologen, Kardiologen, Augenarzt usw.? Nein. Nirgends bekommt man einen Termin und das bis nach Dresden.

Warum ist die Kleinstadt oder das Land nicht mehr attraktiv genug, um eine Praxis zu eröffnen? Dabei herrscht doch kein Mangel an kranken Menschen – im Gegenteil, es werden immer mehr. Und wir haben auch keinen Ärztemangel in Deutschland. Traurig auch, dass viele Geburtenstationen geschlossen wurden und Hebammen nicht mehr „in“ sind! Kann es sein, dass auch hier eine Geldlobby dahintersteckt?“   Katrin Markert

Kampf gegen den Hausarztmangel / SäZ 22.11.2018

Organisation von Grafikmarkt, Literaturfest und Chorfest ist nicht gesichert

Literatur- und Chorfest seien mittlerweile so groß geworden, dass sie nicht mehr ehrenamtlich organisiert werden könnten. Dem Vernehmen nach will der Kulturverein deshalb mit der Stadt ins Gespräch kommen. An Daniel Bahrmann hing in der Vergangenheit auch sehr stark die Durchführung des Grafikmarktes auf der Albrechtsburg im Februar. Ob dieser im kommenden Jahr stattfindet, ist ebenfalls ungeklärt.   [Auszug aus SäZ Artikel]

 

“ Meiner Meinung nach dürfte doch die Arbeit nicht an nur ein paar Leuten hängen bleiben und nun sind diese Feste zum Scheitern verurteilt! Die Stadt Meißen hat den Organisatoren viel zu verdanken. Kaum einer weiß wahrscheinlich, dass alle diese Veranstaltungen mit hohem Selbsteinsatz, Organisationsaufwand und Kosten verbunden sind. Ähnlich wie dem Kunstfest in Meißen Cölln. Zu danken haben wir allen Mitarbeitern der Hafenstraße und den Sponsoren. Es kostet keinen Eintritt, aber die Händler zahlen Standgebühren. Dies kann man aber beim Chor,- und Literaturfest nicht verlangen. Könnte man die Sponsoren mehr mit einbeziehen? Sollen die Vorleser einen Obolus bezahlen? Kann man Eintritt verlangen – ähnlich dem Tag des offenen Denkmals? Schwierig, aber ich denke, lösbar. Denn alle Feste zusammen sind eine Bereicherung für die Stadt Meißen! “        K.Markert

Organisation von Grafikmarkt, Literaturfest und Chorfest im kommenden Jahr ist nicht gesichert / SäZ 21.11.2018

Aktuelles von & über F. R.

Nachdem die „Kommentare“ zu Frank Richters Listenkandidatur als Parteiloser für die SPD im sächsischen Landtag in sozialen Medien und den Kommentarspalten der Online-Ausgaben einiger Zeitungen zu entgleisen drohten, äußert er sich nun persönlich zu den häufig seltsam rückwärtsgewandten Vorwürfen gegen ihn.

2018-11-13_SäZonl Frank Richter wehrt sich gegen Online-Kommentare

(Den Artikel als PDF zum Download finden Sie hier.)

Über seinen Willen zur Kandidatur äußert er sich gegenüber der Sächsischen Zeitung folgendermaßen.

Ingolf Brumm beglückwünscht im Namen der BI OB Raschke zur Wiederwahl

„Wir wünschen Ihnen Gesundheit, Schaffenskraft, einen Ihnen mit Rat und Tat, zum Wohle unserer aller Bürger, zur Seite stehenden Stadtrat und vor allem starke Nerven, denn diese werden Sie –wir übrigens auch! – bei der Umsetzung Ihrer hochgesteckten Ziele für die nächsten sieben Jahren brauchen. Sie haben ja nun mit unserem mittlerweile 80-köpfigen Verein einen starken Partner an Ihrer Seite, welchen Sie bitte in erster Linie als kritischen Partner verstehen sollten und auf welchen Sie sich verlassen können, wenn es um die Umsetzung der Ziele aus Ihren Wahlkampfversprechen gehen sollte.“   [Auszug aus dem SäZ Artikel]

BI beglückwünscht OB zur Wiederwahl / SäZ 09.11.2018

Bürgerbeteiligung wirklich gewollt?

Von der Bürgerinitiative „Meißen kann mehr“ sei schon vor Wochen angemerkt worden, dass die von der Verwaltung kurz vor der OB-Wahl durchgeführte Zukunftswerkstatt keinesfalls den Maßstäben einer für Stadtentwicklungsfragen notwendigen Bürgerbeteiligung entsprochen habe. So wie diese angelegt gewesen sei, wäre sie eher als Alibiveranstaltung zu verstehen. „Hat die Stadt ernsthaft vor, mit den Bürgern kontinuierlich zu arbeiten, oder beschäftigt sie dieselben immer nur solange, wie es zur Durchsetzung eines beabsichtigten Zieles notwendig ist?“  [Auszug aus dem SäZ Artikel]

Gegen Bürgerbeteiligung per Zufallsprinzip / SäZ 08.11.2018

Anfrage in der Bürgerfragestunde

zur 49. Stadtratssitzung am 7.11. durch BI Mitglied Gerd Wegner aus Meißen:

„Am 12.6.2018 fand eine Auftaktveranstaltung der Zukunftswerkstatt statt bei der viele interessierte Bürgern, Stadträte und Mitarbeitern der Verwaltung mitgewirkt haben. Im Rahmen dder Auswertung dieser Veranstaltung wurde eine Folgeveranstaltung für den 23.10.2018 angekündigt. Diese fand bislang nicht statt. Ich gehe mal davon aus, dass in der Beschlußvorlage nun ein Fortsetzung dieser Veranstaltung geplant ist?

Ich habe dazu folgende Fragen:

1. Können an den in der Beschlußsatzung angekündigten Bürgerveranstaltungen im November, Januar und März 2019 nur die per Zufallsprinzip ausgewählten Bürger und die Stadträte teilnehmen, oder ist diese auch weiterhin für die interessierten Bürger, die zum Beispiel an der Auftaktveranstaltung teilgenommen haben weiterhin möglich?

2. Sind die vorgenannten Bürgerveranstaltungen öffentlich oder nicht öffentlich?

3. Es ist auch eine Online-Befragung angekündigt worden. Ist die in der Beschlußvorlage angekündigte Online-Umfrage allen Bürgern der Stadt oder nur „sehr vielen“ (wie es in der Beschlußvorlage  angekündigt ist) Bürgern der Stadt Meißen zugänglich?            Vielen Dank.“

Direkte Antworten von Inga Skambraks vor Ort:

„Die Online-Umfrage ist zugänglich für alle. Das ist schonmal die kurze Antwort. Die Veranstaltungen werden nicht nichtöffentlich sein.“

Mehr erfahren Sie aus den Livestreamvideos zu einzelnen Sitzungen auf der Homepage der Stadt Meißen: Stadt Meißen / Stadtrat / Mediathek

Strafanzeige für OB bei Stellenbesetzung

Dahinter verbirgt sich die umstrittenste Personalie der Stadtverwaltung  in diesem Jahr: Die Schaffung des Bauverwaltungsamtes und die Besetzung der Leiterstelle mit Inga Skambraks. Weil sich einer der fünf Bewerber, die von der Stadtverwaltung zumVorstellungsgespräch eingeladen worden waren, benachteiligt fühlte, kam es zu einem Prozess. Diesen gewann der unterlegene Bewerber, und die Stadt Meißen musste ihm knapp 10 000 Euro bezahlen.    [Auszug aus dem SäZ Artikel]

„Mal davon abgesehen, dass es hier nicht mit rechten Dingen zuging, aber bei einem Jahresgehalt von 60.000€  fühlt sich der „Normalbürger“ doch gleich doppelt betrogen!“ 

K. Markert

Personalie mit Geschmäckle / SäZ 07.11.2018