Ärztemangel ist zunehmend eine Katastrophe

„Geholfen sei demjenigen, der keinen Arzt braucht. Die Crux an diesem Thema ist, dass man bei einer Erkältung die komplette Palette an Medikamenten (inklusive Antibiotika) bekommt, anstatt Krankenschein, Ruhe und Bettverordnung. Doch wenn es einen schlimmer erwischt ist man so gut wie allein im Universum – so erging und ergeht es mir persönlich selbst und auch vielen Bekannten, Familienanghörigen und Freunden! Auch ich habe innerhalb von 8 Jahren nun den 4. Hausarzt und hoffe, dass mir dieser nun endlich mal erhalten bleibt. Das Problem ist, dass es zu wenige gibt, viele gehen in Rente und die, die noch ihren Beruf ausüben (mit allen der Quere schlagenden bürokratischen Lasten) dürfen oder können keine Patienten mehr aufnehmen, weil sie schon bis zum Umfallen arbeiten!

Die Suche nach Fachärzten / Spezialisten geht aber noch weiter. Findet man einen Neurologen, Kardiologen, Augenarzt usw.? Nein. Nirgends bekommt man einen Termin und das bis nach Dresden.

Warum ist die Kleinstadt oder das Land nicht mehr attraktiv genug, um eine Praxis zu eröffnen? Dabei herrscht doch kein Mangel an kranken Menschen – im Gegenteil, es werden immer mehr. Und wir haben auch keinen Ärztemangel in Deutschland. Traurig auch, dass viele Geburtenstationen geschlossen wurden und Hebammen nicht mehr „in“ sind! Kann es sein, dass auch hier eine Geldlobby dahintersteckt?“   Katrin Markert

Kampf gegen den Hausarztmangel / SäZ 22.11.2018

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