Einwohnerfragestunde am 27.Februar 2019

Mein Name ist Ute Czeschka.
Ich bin Mitglied der Bürgerinitiative „Meißen kann mehr“.
Ich bin Hobbywinzerin und versuche seit 2 Jahren einen kleinen Weingarten im Spaargebirge
ökologisch nachhaltig zu bewirtschaften. Zudem bin ich im Spaargebirge geboren, habe einen großen
Teil meiner Kindheit hier verbracht, wohne mit meiner Familie im Spaargebirge, so dass mir dieser
grüne Stadtteil mit seiner Weinbautradition persönlich sehr am Herzen liegt.
Da die Vorberatung zu diesem Thema am 20. Februar im Verwaltungsausschuss leider im
nichtöffentlichen Teil erfolgte und aus der heutigen Beschlussvorlage Details leider auch nicht
erkennbar sind, möchte ich gern Folgendes zu o.g. Beschlussvorlage hinterfragen:

  1. Befinden sich die zu sanierenden Weinbergsmauern auf städtischen Flächen, die an die
    Winzergenossenschaft verpachtet sind? Um welche Flurstücke handelt es sich genau?
  2. Sind diese Flächen derzeit bewirtschaftet. Wenn ja, von Hobby- bzw. Kleinwinzern oder von
    der Winzergenossenschaft selber?
  3. Werden die Mauern saniert oder neu aufgebaut?
  4. Wie viel Quadratmeter Weinbergsmauern können mit den 190.000 € saniert werden und
    sind weitere Förderanträge gestellt?
  5. Die Stadt ist Eigentümer vieler Steillagen-Weinberge, die ein großes Kulturgut für Meißen
    darstellen, so jedoch bislang nicht vermarktet wurden. Hinzu kommt eine deutliche
    Überalterung der Kleinwinzer und ihrer Weinberge.
    Daher meine letzte Frage:
    Gibt es aktuelle Planungen oder Gespräche auf lokaler und landesweiter Ebene seitens der
    Stadt, wie junge Menschen sich für den Weinbau begeistern lassen und wie unsere einmalige
    Weinkulturlandschaft, insbesondere der Terrassenweinbau im Spaargebirge, strukturell
    entwickelt und touristisch besser vermarktetet werden soll?
    Wenn ja, wie kann ich mich als interessierter und sachkundiger Bürger möglichst frühzeitig
    an einem solchem Prozess beteiligen?

Ohne Hilfe nach oben

Ein Lied von Herbert Grönemeyer lautet:“ Es könnt`alles so einfach sein, isses aber nicht!“ Dies trifft immer dann genau zu, wenn es um sehr viel Geld, große Pläne und Möglichkeiten der Umsetzung geht. > Und doch nix passiert < Oder wie in diesem Fall, seit Jahren sehr wenig. Das Thema wurde schon vor einiger Zeit von mehreren Bürgern und Stadträten angesprochen, doch weitestgehend ignoriert. Nun versucht die BI erneut durch Nachdruck, dass endlich gehandelt wird. Kann man nur hoffen, dass die Linden keinen Schaden nehmen!

2019-02-27_SäZonl-Schwer-zugaengliche-Wege

Erste Etappe geschafft

Liebe Unterstützer*innen,

die erste Etappe ist geschafft – dank Ihrer Unterstützung!

Es wurden weit mehr Unterschriften für unsere Liste abgegeben, als zur Zulassung unserer Liste zur Wahl des Meißener Stadtrates notwendig gewesen wären.

Für diesen von Ihnen geleisteten Vertrauensvorschuss möchten wir uns an dieser Stelle auf das Herzlichste bedanken!

Es wird uns gleichzeitig Freude und Ehre sein, Ihnen weiterhin unter Beweis zu stellen, Ihrem Vertrauensvorschuss jederzeit gerecht zu werden.

Uns ist durchaus bewusst, dass unsere Ideen, Vorhaben und Ziele nicht bei jedem einzelnen Bürger dieser Stadt auf Gegenliebe stoßen. Dennoch steht eines an oberster Stelle unserer Agenda:
Unser Denken und Handeln soll ALLEN Einwohner*innen Meißens zugute kommen!

Unser nächstes Etappenziel ist daher, soviele unserer Kandidaten wie möglich durch die Stadtratswahl am 26.05.2019 in den Stadtrat entsenden zu können. Daher hoffen wir, weiterhin auf Ihre Unterstützung zählen zu können – durch Ihre Stimmen zur Wahl.

Davon unbenommen gilt weiter unser Aufruf an Sie, die Bürger*innen der Stadt Meißen:

Bitte beteiligen Sie sich ALLE je nach Ihren persönlichen Fähig- und Möglichkeiten aktiv an der Gestaltung unserer wunderschönen Stadt!

Vielen Dank für Ihre weitere Unterstützung!

Wird Siebeneichen weichen?

„Auf der letzten Bauausschußsitzung (30.1.2019) wurden mehrere Gestaltungsvorschläge zur Ge,- bzw. Umgestaltung des Naturschutzparks Siebeneichen eingereicht. Ob sich diese zukünftigen Vorschläge mit einem Naturschutzgebiet vereinbaren lassen? Ich bezweifle es stark, da dies ein bisschen zuviel des Neugestaltens ist. Da lese ich einige Dinge heraus, die zwar neue Ideen hervorbringen, aber für die man schon die letzten Jahre kein Geld oder Personal hatte. Außerdem greifen diese immensen Umgestaltungen noch mehr in die heutzutage kaum noch vorhandene Natur ein. “ [K. Markert]

2019-02-20_WoKuonl-Welche-Zukunft-für-Siebeneichen

Variante 1 hier

Variante 2 hier