nebenbei bemerkt…

…am 21.08.2018 – von Olaf Markert

Der Wahlkampf 2018 zur OB-Wahl in Meißen geht auf seinen Höhepunkt zu. Auch viele Mitglieder unserer Bürgerinitiative beteiligen sich daran.

Das ein- oder anderemal werden wir dabei natürlich auch mit Argumenten konfrontiert, die angeblich gegen den von uns und anderen politischen Organisationen bevorzugten Kandidaten sprechen. Am häufigsten kommt mir dabei zu Augen und zu Ohren, Frank Richter hätte kein Durchsetzungsvermögen, keine Führungsqualitäten und überhaupt wäre er kein „Machtmensch“.

Diese und andere Gedanken kann man sich machen oder auch nachplappern. Wie gesagt: kann man.

Andererseits: Wird man Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche in Dresden oder, sogar auf Vorschlag des sächsischen Kultusministeriums, Direktor der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, wenn man diese Eigenschaften nicht hat? Oder: Wie organisiert man – trotz massiver öffentlicher Anfeindungen und Empörungsbekundungen – ohne diese Eigenschaften einen Dialog zwischen Pegidademonstranten und deren Gegnern?

Die in meinen Augen einzig mögliche Antwort auf diese Fragen ist das 100%-ige Gegenargument für alle von uns, die sich am Wahlkampf beteiligen. Unwiderlegbar, weil real. Dass er dabei noch ein selten gutes Gefühl zum Vermitteln zwischen allen Fronten hat, macht ihn endgültig zum besten OB-Kandidaten, den wir in Meißen bekommen können. Wenn wir es nicht schaffen, ihn an Meißen zu binden, werden es später sicher andere Gemeinden oder Städte tun, und das mit Recht.

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