In Deutschland gibt es nur noch 2% Naturwald … alles andere ist Wirtschaftswald

2020-08-16_SäZonl_Sind-Sachsens-Wälder-noch-zu-retten

Es ist 5 nach 12! Es ist nicht nur der Wald, der jetzt zerfällt und kaputt gewirtschaftet wurde, sondern auch Wiesen, Auen und Wälder gehen so langsam die Puste aus! Mehrere Dürrejahre, Schädlinge und der Eingriff des Menschen sind die Ursachen. Ignoranten, die aus jedem Grashalm Geld machen wollen. Eigenheime, Gewerbegebiete, Straßen und Bespaßungsparks sind wichtiger, obwohl eigentlich jeder weiß, dass Waldluft am erholsamsten ist.

Dieser arrogante Raubbau an der Natur ist NIE wieder gut zu machen! Das ist einfach nicht zukunftsfähig gedacht. Alle jene, die Kinder haben, haben auch Verantwortung. Aber wo sollen diese Kinder spielen und sich austoben? Oder ist es gewollt, dass sie nur noch an einem Display rumwischen und verseuchte Lebensmittel in sich reinstopfen?

Ich hoffe und wünsche mir innigst, dass niemand an Atemnot, Hitzschlag oder Krebs sterben muss. Jedoch in allgemeiner Selbstüberschätzung tun wir nach wie vor sehr viel dafür, dass dies irgendwann unausweichlich wird und das nur, weil wir zu oft in kurzfristigen Gewinnen statt kausal, vernünftig und nachhaltig denken. [K.Markert]

Der Flächenverbrauch für Siedlungen und Verkehr hat Auswirkungen auf die Umwelt. Versiegelte Flächen schaden Böden und begünstigen Hochwasser. Die Zersiedelung erzeugt zudem mehr Verkehr. Die Bundesregierung will den Flächenverbrauch bis 2020 auf 30 ha pro Tag und bis 2030 auf weniger als 30 ha pro Tag senken. Das integrierte Umweltprogramm des BMU formuliert für 2030 ein Ziel von 20 ha pro Tag. [Umweltbundesamt: www.umweltbundesamt.de/daten/flaeche-boden-land-oekosysteme/flaeche/siedlungs-verkehrsflaeche]

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