„Ein Hundehaufen kommt selten allein“ – ein Frühlingsspaziergang durch Meißen

Von Ulrike Jainta-Schulze

Der Frühling grüßt aus allen Ecken und ein Spaziergang in die Meißner Altstadt ist auch bei geschlossenen Geschäften eine abwechslungsreiche Angelegenheit. Das eine oder andere frisch sanierte Haus blinzelt in der Sonne, am Markt gibt es Neuerdings eine Ausleihstation für Fahrräder und die Frühlingsblumen freuen sich auf ihre Bewunderer.

Bis ich das alles bestaunen kann, muss ich meinen Blick allerdings konzentriert auf die Gehwege der Stadt richten. Immer wieder liegen Hundehaufen im Weg. Es ist eine unglaubliche Sauerei, ein ekelhafter Anblick und eine Zumutung für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Meißen, eingeschlossen ihrer Gäste.

Warum lassen das die Hunde mit sich machen? Ich würde mich für meine Besitzer schämen, mitten auf einen Gehweg mein Geschäft machen zu müssen und es dann auch noch liegen zu lassen.

Ich gebe zu, ich bin kein ausgesprochener Hundefreund. Aber ich kann alle die verstehen, die einen Hund als treuen Freund, Wachhund oder als Zeitvertreib halten. Und mein Respekt gilt denen, die ihre Hundesteuer zahlen und den Abfall ihrer Tiere ordentlich entsorgen. 

Für alle anderen Hundebesitzer, denen das egal ist, habe ich kein Verständnis und hoffe, dass die Stadtverwaltung konsequent Wege findet, diese Ordnungswidrigkeiten zu ahnden.

PS: Was für den Hundekot gilt, gilt natürlich auch für jeglichen anderen Abfall, den Bürgerinnen und Bürger bewusst oder unbewusst in der Stadt fallen lassen.

Sehen wir nicht weg, sondern helfen wir, unsere Stadt Meißen lebens- und liebenswert zu machen, damit jeder Spaziergang von „ah“ und „oh“ und nicht von „igitt“ begleitet wird.

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