04.03.2019 – Einladung

11.02.2019

02.02.2019

Wie der Name „Sonntagsspaziergang durch Siebeneichen“ schon sagt, möchten wir gemeinsam mit Euch durch Siebeneichen laufen.

Der Zweck des Spaziergangs ist allerdings nicht sonderlich erfreulich, denn Ihr werdet sehen, in welch miserablen Zustand der Siebeneichener Park ist.

Wir möchten mit diesem Spaziergang aufmerksam machen, dass wir mit diesem Zustand nicht einverstanden sind.

Treffpunkt ist am 10.02.2019, 10 Uhr an der großen Platane im Park Siebeneichen.

Parkmöglichkeiten: von der B6 kommend direkt unterhalb des Tierparks.

Wir freuen uns auf Euch.

25.01.2019

Leserbrief

Fragen zum Thema Entwicklung Jugendwiese/Siebeneichener Park

Im Bauausschuß am 23.01.2019 wurde bekanntgegeben, dass von der Stadt Meißen zur Entwicklung der sogenannten Jugendwiese und des Siebeneichener Parks 4 Architekturbüros angeschrieben wurden. Davon beteiligten sich zwei Büros an einer Konzeptentwicklung für dieses Areal. Diese Konzepte wurden von Frau Diersche, Bereich Stadtentwicklung in der Stadtverwaltung, präsentiert. Nun werfen sich mir als Bürgerin der Stadt  Meißen einige Fragen auf.

Das eine Konzept sieht zusätzlich zum jetzigen Fußballplatz noch weitere Sportanlagen vor. Wie und von wem sollen denn diese Anlagen gepflegt werden, wenn sich schon jetzt kein Betreiber für den vor wenigen Jahren teuer sanierten Kunstrasenplatz findet und dieser nun langsam wieder zuwächst und verkommt? 

Das zweite Konzept sieht vor, den Fußballplatz ganz verschwinden zu lassen und eine Begrünung vorzunehmen. Schade um das viele Geld, was dort investiert wurde! Aber auch eine Begrünung bedarf einer regelmäßigen Pflege. Die Stadt schafft es bereits jetzt nicht, den Siebeneichener Park in Schuss zu halten und auch nur minimal zu pflegen. Die Sturmschäden vom letztem Frühjahr sind ein Jahr her und die umgestürzten Bäume und abgebrochenen Äste liegen immer noch im Wald. Nur die Wege wurden auf eine Anfrage hin notdürftig freigeschnitten. Der örtliche Wanderweg (gelber Strich) ist nicht begehbar! Dort wurden die Stufen, die eine verschwundene Brücke ersetzen und so eigentlich auch schon ein Provisorium waren, durch umgestürzte Bäume zerstört.

Eine geplante „Aufwertung“ des Arita Haines ist nur sinnvoll, wenn sie mit einer regelmäßigen Pflege verbunden ist. Vielleicht ist mit der Pflege des Vorhandenen und der Wiederherstellung des kleinen Wasserfalls an den Stufen schon viel getan. Was ist übrigens mit der ehemaligen Fontäne im Teich?

Keines der beiden Konzepte zieht die Weiterführung des Tierparks in Betracht. Ist das Gelände nicht verpachtet? Kann dieser Vertrag ohne weiteres gekündigt werden? Ein Vogelpark oder ein Wildpark, wie in den Konzepten vorgeschlagen, braucht auch erst einmal einen Betreiber oder können das die Stadtverwaltung oder die städtischen Dienste mit übernehmen? Dass solche Anlagen ohne eine finanzielle Unterstützung der Stadt funktionieren würden, wage ich zu bezweifeln. 

Warum pflegt und achtet man nicht das bereits Geschaffene? Warum müssen viele Gelder für Planungen von Neuem Größerem ausgegeben werden? Könnte man nicht erst einmal realistische Maßnahmen in Angriff nehmen und die Bürger, vor allem die Jugend, mit einbeziehen. Und das nicht nur bei der Planung, wie den Jugendstadtrat, sondern auch bei der Umsetzung einzelner Projekte und der Pflege des Geschaffenen? Vielleicht würde so auch wieder mehr Achtung vor dem Geschaffenen entstehen und dem Vandalismus könnte vorgebeugt werden, wenn sich viele dafür verantwortlich fühlen.  

Kathrin Christl