Streit um Kleingärten geht weiter

16.11.2019

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Wenn von einigen Stadträten behauptet wird, dass die Kleingärten angeblich sowieso per Bundeskleingartengesetz geschützt sind, warum kann man sie dann nicht auch als Dauerkleingärten in den Flächennutzungsplan so aufnehmen? In der Stadtratssitzung vom 29.4.2019 hieß es im verwirrendem Amtsdeutsch (die Verantwortlichen waren sich in den Begriffen Flächennutzungsplan, Bebauungsplan und Bauleitplan uneinig), dass die Kleingärten Schreberstraße bebaut werden sollen.

Meißen braucht keine weiteren Bauflächen! Die Bevölkerungszahl sinkt und trotzdem wird gebaut, als gäbe es kein Morgen. Wir haben genug Leerstand in ganz Meißen und nicht jeder kann sich ein schickes Eigenheim leisten bzw. über Jahre abbezahlen. Denn wir leben in unsicheren Zeiten.

Grünflächen werden zubetoniert, nur für Betongold, denn mit Natur ist leider kein Geld zu machen. Mal ganz abgesehen von der Art und Weise, WIE Häuser heute gebaut werden. Genannt wird das auch „Topographie des Grauens“: Alles sieht gleich häßlich aus, tote Gärten aus weißen Kieselsteinen. Wo sollen da noch Kinder spielen?

Kleingärtner tragen zu einer vielfältigen Natur und gutem Klima bei. Menschen und vor allem Kinder, die draußen und im Matsch spielen sind gesünder und zufriedener. Die Gartensparte „Volkswohl“ beispielsweise ist eine der ältesten Sparten in Meißen. Also bitte nicht bebauen, auch nicht spekulieren, sondern einfach mal leben und nicht immer nur ans Geld denken! Danke.“ [Katrin Markert]

Meißen TV Beitrag: https://www.meissen-fernsehen.de/mediathek/10982/Nebelkerzen_und_Schreckgespenster.html

Kontakt zur Kleingartenanlage Schreberstraße: https://www.facebook.com/pg/SchreberstrasseMeissen/posts/

NETZFUND über Spekulationen mit Meißner Kleingärten von 2013: https://www.meissen-fernsehen.de/mediathek/4899/Salto_Rueckwaerts.html

Stellungnahme zum Personalabbau der Manufaktur MEISSEN

14.11.2019

Die Stadt Meißen äußert sich zum geplanten Stellenabbau der Porzellanmanufaktur Meissen wie folgt:

Die Stadt Meißen hat mit Bedauern zur Kenntnis genommen, dass die Manufaktur MEISSEN im Zuge von Strukturanpassungen 201 Arbeitsplätze zur Disposition stellt. Momentan ist noch nicht geklärt, wie stark der Standort Meißen davon betroffen ist. Für die Stadt Meißen wäre der Verlust von ca. 200 Arbeitsplätzen ein herber Schlag. Nachdem die Entscheidung erst gestern gefallen ist, geht Oberbürgermeister Olaf Raschke davon aus, dass die Geschäftsführung bald mit nähere Aussagen an die Öffentlichkeit treten wird, welche Geschäftsfelder und Berufsgruppen konkret betroffen sind und wie sich diese Umstrukturierung auf den Standort Meißen auswirken wird.

Der Stadt Meißen ist bekannt, dass das Unternehmen Kontakt zur Arbeitsagentur aufgenommen hat, um den gekündigten Mitarbeitern beim Übergang in neue Beschäftigungen behilflich zu sein. Darüber hinaus steht die Stadt grundsätzlich für Gespräche bereit, in denen die sie als Vermittler auftreten könnte. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Meißen verfügt über gute Kontakte zu anderen Keramikfirmen in der Region.“

https://www.stadt-meissen.de/12808.html

Sommerpause und letzte Stadtratssitzung

04.07.2019

Bevor am 28.8. der neue Stadtrat mit seiner 1. Sitzung ins Rathaus zieht, darunter 9 Mitglieder der BI können Sie sich hier die letzte Stadtratssitzung vom 3.7.2019 zu Gemüte ziehen – ein Schmackus der feinen Art! Die Bürgerinitiative Meißen verabschiedet sich in die Sommerpause und wünscht allen einen angenehmen Sommer. Denen, die sich Urlaub leisten können – einen erholsame Reise und allen Kindern, dass sie mal wieder so richtig in der Natur oder im Freibad toben können. (Ein wenig Satire darf sein, ist aber in diesem Fall ernst gemeint.)

SOMMERPAUSE